媒体与公众
- 2021 年 10 月 24 日 Kampf um Weltmacht – Eine Chance für Europa
Wenn sich zwei streiten, freut sich womöglich Europa als Vermittler zwischen den Weltmächten. Prof. Dr. Xuewu Gu, Inhaber des Lehrstuhls für Internationale Beziehungen und Direktor des Center for Global Studies an der Universität Bonn, über Weltmachtverschiebungen, warum China nicht mehr zu stoppen ist und wie Investoren partizipieren können.
- 2021 年 08 月 23 日 ABC News: As countries evacuate Kabul, China, Russia and Pakistan remain in Afghanistan – for now
In einem Bericht auf ABC News über die aktuelle Lage in Afghanistan und die Frage, wie China, Russland und Pakistan sich nach Abzug US-amerikanischer und europäischer Truppen verhalten werden, gibt unser Direktor Prof. Dr. Xuewu Gu seine Einschätzung.
“The Chinese government has no choice but to work together with the Taliban”, sagt er.
- 2021 年 01 月 22 日 Handelsblatt – Wie Europa eine neue Weltordnung mitbestimmen kann (Gastkommentar von Prof. Gu)
Durch den Machtwechsel in Washington ergibt sich für die EU die Chance auf eine Führungsrolle in der Weltpolitik – zusammen mit den USA und China. Diese These analysiert Prof. Gu in einem Gastkommentar im Handelsblatt. Den gesamten Artikel können Sie online nachlesen:
- 2019 年 11 月 28 日 Handelsblatt – ‘Der dritte Weg: Warum Europa den Alleingang wagen muss’ (Gastkommentar von Professor Gu)
Professor Dr. Xuewu Gu kommentiert im Handelsblatt die chinesisch-amerikanische Rivalität und die Rolle Europas in diesem bipolaren System.
In dem Artikel “Der dritte Weg: Warum Europa den Alleingang wagen muss” vom 22. November 2019 plädiert Prof. Gu für die sogenannte Äquidistanz als die beste Lösung für Europa, um eigene Interessen zu vertreten, und um die eigene ‘strategische Autonomie’ gegenüber den rivalisierenden Weltmächten zu bewahren.
Lesen Sie mehr dazu im Handelsblatt. - 2019 年 09 月 18 日 ARD-Doku ‘China – die neue Weltmacht’ mit Prof. Gu
Am 16. September kommentierte Professor Gu in der ARD-Dokumentation “China – die neue Weltmacht” den globalen Aufstieg des Landes und die Reaktionen des Westens, insbesondere Deutschlands und der USA, auf die Veränderungen der globalen Machtordnung – politisch, wirtschaftlich und militärisch.
„Das Chinabild im Westen ist kompliziert geworden, weil man nicht erwartet hat, dass sich ein Land unter einer kommunistischen Führung so weit entwickeln könne.” Im Kontext der jüngsten Spannungen zwischen Peking und Washington gehe es nicht mehr nur um einen Handelskonflikt, viel mehr gebe es einen “Wettbewerb zwischen Systemen”, so Professor Gu.
Auch geopolitisch existiere Konfliktpotential. „Wenn die chinesischen Raketensysteme auf den Inseln stationiert werden, haben die Amerikaner keine Chance mehr, dieses Wassergebiet zu kontrollieren. (…) Militärisch bedeutet das das Ende der US-Dominanz in diesem Gebiet”, kommentiert Professor Gu den Konflikt im Südchinesischen Meer.
Sehen Sie die ganze Dokumentation online in der ARD-Mediathek: https://bit.ly/2lYvA5M
- 2019 年 09 月 06 日 Prof. Gu analysiert Merkels China-Besuch im ZDF-Interview
Kanzlerin in Peking – “Merkel kann über Hongkong offen reden” (Prof. Gu)
Vor laufenden Kameras hat die Kanzlerin Chinas Führung gemahnt, den Hongkongern ihre “Rechte und Freiheiten” zu gewähren. Wie Peking reagiert, analysiert China-Kenner Xuewu Gu.
Lesen Sie das ganze Interview mit Professor Gu hier: https://www.zdf.de/nachrichten/heute/chinesischer-politikwissenschaftler-ueber-merkels-optionen-in-china-interview-100.html
- 2019 年 08 月 30 日 Prof. Gu im Interview mit bdvb: “Für Europa birgt die ‘Neue Seidenstraße’ mehr Chancen als Gefahren”
Die Neue Seidenstraße wird in Europa kontrovers diskutiert. Droht Europa, zwischen den Handelsmächten USA und China zum Spielball oder gar gespalten zu werden? Was verbirgt sich hinter dem Mammutprojekt? Das fragte bdvb aktuell Professor Dr. Xuewu Gu, Direktor des Center for Global Studies an der Universität Bonn.
bdvb akuell: Herr Gu, in wenigen Sätzen erklärt: Was ist die „Neue Seidenstraße“?
Xuewu Gu: Die „Neue Seidenstraße“ ist die deutsche Bezeichnung für die chinesische Initiative „One Belt One Road“ oder die „Belt & Road Initiative” (BRI), die Chinas Staats präsident Xi Jinping 2013 in Kasachstan ankündigte. Sie beruht auf der Vision der chinesischen Führung, die Verknüpfung von wirtschaftlichen Regionen zwischen China und Europa, aber auch darüber hinaus, mittels gezielter Infrastrukturprojekte zu verstärken. Hinter dieser gigantischen Initiative, die mehr als 65 Länder mit 4,4 Milliarden Menschen und 40 % der Weltwirtschaftsleistung umfasst, steht die Ambition Chinas, die Verbundenheit des Landes mit der Welt auf ein neues Niveau zu heben, und zwar proaktiv und global orientiert.
bdvb akuell: Welches sind die wichtigsten Infrastrukturprojekte und in welchem Umfang investiert China im Rahmen der Initiative?
Xuewu Gu: Gesamtinvestitionen von mehr als 900 Milliarden US-Dollar in sechs verschiedene Infrastrukturkorridore wurden angekündigt. Seit Beginn des Projektes hat China bereits mehr als 90 Milliarden USD in BRI-Projekte investiert. Die wichtigsten Großprojekte sind zum Beispiel das Projekt „Silk Road Economic Belt – Ausbau der Landverbindung von China nach Europa“, das Projekt „Maritime Silk Road – Ausbau zweier Seerouten von China über Europa, Afrika und den südpazifischen Raum“ sowie der „Economic Corridor“, der sechs verschiedene Landrouten im asiatischen und eurasischen Raum umfasst. Allerdings ist die exakte Anzahl von Einzelprojekten aufgrund der hochfragmentierten Struktur der BRI nur sehr schwer messbar.
bdvb akuell: Wie weit sind die Arbeiten fortgeschritten? Beispielsweise der Aufbau von Zugverbindungen und Straßen, die durch Westchina führen?
Xuewu Gu: Soweit es sich von außen überblicken lässt, hat China bis März 2019 bereits 173 Kooperationsabkommen mit 125 Staaten und 29 internationalen Organisationen abgeschlossen. Auf dem BRI-Forum im April 2019 in Peking wurden weitere 283 Projekte zwischen chinesischen Firmen bzw. Institutionen und Unternehmen aus anderen Ländern, unter anderem aus Deutschland und Frankreich, vereinbart. In den letzten fünf Jahren hat China bereits mehr als 1.200 neue internationale Strecken eröffnet, was mehr als zwei Drittel des gesamten internationalen Streckenausbaus in diesem Zeitraum ausmacht. Als grundlegend abgeschlossen scheint zudem der Aufbau der Western China-Western European International Expressway, die Westchina, Kasachstan, Russland und Westeuropa verbindet. Der Gesamtfortschritt der Initiative ist dagegen schwer zu messen, da es sich nicht um einen einheitlichen Plan handelt, der von einer zentralen Stelle koordiniert wird.
bdvb akuell: Wann soll das Projekt abgeschlossen sein?
Xuewu Gu: Die Initiative scheint als Geschichte ohne Ende konzipiert zu sein. Ich bin nicht sicher, ob die Führung in Peking selber genau weiß, wann das Projekt abgeschlossen sein soll. Was sie sich aber klar vorstellt, ist eine stark sichtbare Verdichtung der Verbindungen Chinas zur Welt im Jahr 2049, zum 100. Jahrestag der Volksrepublik. Man träumt insbesondere von einer engeren Verbundenheit zwischen China und Europa durch Zuglinien, Schifffahrt, Flugverkehr, Mobiltelekommunikation, Internet und Straßen.
bdvb akuell: Bereits seit den 1990er Jahren gab es mit TRACECA erste Ansätze, neue Handelsrouten zu etablieren. Doch erst seit 2013 scheint die Politik das Projekt wirklich zu forcieren …
Xuewu Gu: Die BRI ist viel umfassender als TRACECA, der Verkehrskorridor Europa-Kaukasus-Asien. Dem TRACECA fehlt die strategische Dimension. Das China von 2013 ist nicht mehr vergleichbar mit dem der 1990er Jahre. Inzwischen war das Land zur zweitgrößten Volkswirtschaft aufgestiegen, die USA sahen in ihm den größten Herausforderer im 21. Jahrhundert. 2012 leitete Präsident Obama mit der Strategie „Pivot to Asia“ die Eindämmung der chinesischen Macht ein. Deshalb suchte das Reich der Mitte nach einer neuen Strategie, die weiteren Machtzuwachs ermöglicht, ohne die direkte Konfrontation mit den USA im Asien-Pazifik-Raum zu riskieren. Geostrategisch ist die BRI eine unmittelbare Reaktion auf die amerikanische Hinwendung nach Asien. Sich mit einer eigenen Hinwendung nach Europa dem Druck der amerikanischen Hinwendung nach Asien zu entziehen, war für die Führung in Peking eine sichere und vielversprechende Option.
bdvb akuell: Wie wird das Projekt in China gesehen? Welche Vorzüge und ggf. auch Nachteile oder Herausforderungen werden im Land diskutiert?
Xuewu Gu: Die Initiative hat das ganze Land mobilisiert, erzeugt aber auch unterschiedliche Sichtweisen. Unternehmen begrüßen die „Neue Seidenstraße“ leidenschaftlich. Insbesondere die Firmen, die nach der Finanzkrise 2008 massive Überkapazitäten aufgebaut haben. In der Tat sieht auch die Regierung – wenngleich unausgesprochen – in der BRI eine Art „Marshallplan-Effekt“. Entlang der riesigen Korridore zwischen China und Europa könnten neue Absatzmärkte entstehen und beim Abbau der chinesischen industriellen Überkapazitäten helfen. Kritik erntet die Regierung insbesondere von denen, die die Armut in ländlichen Gebieten bekämpfen wollen und hierfür dringend Geld brauchen. Für sie ist es viel wichtiger, die Menschen in den wenig entwickelten Hinterlands-Provinzen Yunan oder Guangxi aus der Armut zu holen, als Hochgeschwindigkeitstrassen zwischen Belgrad und Budapest zu bauen.
bdvb akuell: Welche innenpolitischen oder binnenwirtschaftlichen Ziele verfolgt China mit dem Projekt?
Xuewu Gu: Neben dem erhofften „Marshallplan-Effekt“ verfolgt die chinesische Regierung offensichtlich das Ziel, mittelfristig das Wirtschaftsleben im eurasischen Raum, der ja weitergehend vom globalen Kapitalfluss entkoppelt ist, zu beleben, um so neue Zielmärkte für den gigantischen, aber orientierungslosen Geldfluss Chinas zu schaffen. Noch wichtiger jedoch scheint mir die geoökonomische Natur des Programms. Die BRI hat langfristig das
Potenzial, Eurasien, also geopolitisches Herzland mit geoökonomisch lediglich peripherer Bedeutung, in einen modernen Wirtschaftsraum zwischen China und Westeuropa zu verwandeln. Wenn dieses Ziel Realität wird, entsteht eine revolutionär neue geoökonomische Landschaft, in der nur China und Europa, vielleicht auch Russland mit seinen unendlichen Ressourcen, eine Rolle spielen. Dass pazifische Mächte wie die USA und Japan dann von diesem eurasischen Spiel marginalisiert werden könnten, dürfte die logische Konsequenz der „Neuen Seidenstraße“ sein.bdvb akuell: Welche außenpolitischen oder handelspolitischen Ziele verfolgt China?
Xuewu Gu: Die „Neue Seidenstraße“ stellt einen außenpolitischen Schachzug dar, mit dem vier Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden sollen:
- Schattenboxen mit Washington, um die US-Strategie „Pivot to Europe“ sanft zu entkräften;
- Absicherung des kontinentalen Energiekorridors und Reduktion der Verwundbarkeit der Energieversorgung durch den Seeweg;
- effektive Vorbereitung für das Post-NATO-Afghanistan und rechtzeitige Positionierung in einem neuen geostrategischen Wettbewerb um Zentral- und Westasien;
- Gewinnung Europas als strategischer Partner für die Gestaltung der Weltpolitik in den kommenden Jahrzehnten.
bdvb akuell: In Europa wird das chinesische Engagement nicht nur positiv gesehen. Viele trauen der „Neuen Seidenstraße“ zu, den Westen zu spalten. Sie warnen vor wirtschaftlichen Abhängigkeiten.
Xuewu Gu: Ich sehe für Europa mehr Chancen als Gefahren, zumindest wirtschaftlich. Denn Infrastrukturprojekte sind in Europa dringend nötig. Ob man aber hierdurch politisch von China abhängig wird, ist eine Frage des politischen Geschicks und der Ausgestaltung. Eine zwangsläufige Korrelation zwischen ausländischen Investitionen und politischer Abhängigkeit lässt sich empirisch jedenfalls nicht belegen. China selbst ist in diesem Zusammenhang ein gutes Beispiel dafür, dass ausländische Investitionen nicht zwingend zu politischer Abhängigkeit führen. Die Regierung in Peking hat seit der Reform der 1980er Jahre insgesamt zwei Billionen US-Dollar ausländischer Direktinvestitionen ins Land geholt, ist aber politisch unabhängig geblieben, für viele sogar aggressiver geworden. Dass der Westen sich aktuell zu spalten scheint, ist meines Erachtens eher auf die „America First“ Politik des US-Präsidenten Trump zurückzuführen als auf die „Neue Seidenstraße“. Kritik an Chinas Investitionen in Mittel- und Osteuropa im Rahmen des sogenannten „16+1 Mechanismus“ ist dennoch verständlich, da das „Driften“ der Länder nach Osten durch Chinas Investitionen effektiv beschleunigt wurde, auch wenn die Intention, Europa zu spalten, nicht zum strategischen Kalkül Chinas gehört. Analytisch stellt sich China im Hinblick auf die Entfremdung Italiens, Polens oder Ungarns von Brüssel eher als Beschleuniger denn als Verursacher dar.
bdvb akuell: Im März hat Italien als erstes G7-Land eine Absichtserklärung über die Zusammenarbeit mit China unterzeichnet. Wie wurde dieser Meilenstein in China wahrgenommen?
Xuewu Gu: Von Peking wird dies als großer Sieg der chinesischen Diplomatie gesehen, insbesondere vor dem Hintergrund, dass sich die USA erhebliche Mühe gegeben haben, Rom von seinem „Seidenstraße-Abenteuer“ abzuhalten. Die italienische Regierung aus Fünf-Sterne-Bewegung und ihrem rechtskonservativen Partner hat sich aber trotz Bedenken aus Washington und Brüssel zu dem Schritt entschlossen, um die schwache Wirtschaft des Landes, die seit 20 Jahren faktisch kein Wachstum kennt, mit chinesischem Geld wiederzubeleben. Die von den Amerikanern an die Wand gemalte Gefahr einer Schuldenfalle nimmt Italien in Kauf. Tatsächlich verspricht die „Neue Seidenstraße“ den Italienern sehr viel. Allein die Fünf-Häfen-Allianz der italienischen Häfen von Venedig, Triest und Ravenna mit dem slowenischen Hafen Capodistria in Koper und dem kroatischen Port Fiume hat das Potenzial, die Obere Adria in eine boomende Drehscheide der globalen Seefahrt zu verwandeln. Für „Mega-Ships” aus Shanghai soll rund um die Hafengruppe eine moderne Infrastruktur aufgebaut werden. Die entstehende Route solle die „Shipping Time“ der chinesischen Waren von Shanghai nach Zentral-, Ost- und Nordeuropa radikal verkürzen. Wenn die Allianz der Oberen Adria im Rahmen der Seidenstraße langfristig den Betrieb aufnimmt, müssen Hamburg und Rotterdam um einen Teil ihrer Geschäfte bangen. Denn der Seeweg von Shanghai nach Hamburg beträgt rund 11.000 Seemeilen, über die Obere Adria sind es nur 8.600.
bdvb akuell: Haben Sie das Gefühl, dass in Europa und Deutschland verstanden wird, wie umfassend die „Neue Seidenstraße“ die Handelswelt von morgen verändern wird?
Xuewu Gu: Nein, das geostrategische und geoökonomische Gespür ist in Europa und Deutschland leider ein wenig verloren gegangen. Es mangelt häufig an politisch-strategischer Voraussicht, die wichtiger denn je erscheint, um die Zukunft Europas und Deutschlands gegenüber den strategisch denkenden Chinesen, Russen und Amerikanern zu sichern.
bdvb akuell: Wie wichtig ist die Initiative für den anhaltenden Konkurrenzkampf mit den USA?
Xuewu Gu: Für Peking hat die „Neue Seidenstraße“ die Funktion, Chinas strategischen Spielraum im Konkurrenzkampf mit den USA zu vergrößern, nicht nur geopolitisch und geoökonomisch, sondern auch geokulturell. Chinas nordwestliche Regionen sind stark islamisch geprägt, insbesondere die Provinz Xinjiang. Tausende junge Muslime haben sich im benachbarten Afghanistan vom IS ausbilden lassen und für den IS in Syrien gekämpft. Aus dem Scheitern der amerikanischen Kampfeinsätze zur Befriedung Afghanistans zog Peking hinsichtlich der Dauerunruhe in Xinjiang die Lektion, dass Kulturkampf militärisch nicht gewinnbar, aber ökonomisch auflösbar sein könnte. Der Ansatz „Materialismus versus Fundamentalismus“ wurde für Peking ein Zauberwort. Man glaubt, den islamischen Radikalismus durch wirtschaftliche Modernisierung besänftigen zu können. Dabei spielt die „Neue Seidenstraße“ eine wichtige Rolle. Sie soll die Provinz Xinjiang vom Randgebiet des Landes zur Drehscheibe des eurasischen Wirtschaftsraums führen. Mehr Jobs, mehr Wohlstand, mehr Wohnungen, mehr Autos und mehr Zukunftsperspektiven durch die „Neue Seidenstraße“, so die Kalkulation von Peking, könnten die Brutstätte für den islamischen Radikalismus zerstören und somit zur Entradikalisierung jüngerer Uiguren beitragen.
bdvb akuell: Herr Gu, vielen Dank für dieses Interview!
Mehr Informationen und die aktuelle Ausgabe (Nr. 145) von bdvb aktuell unter dem Titel ‘Weltmacht China’ finden Sie hier:
https://www.bdvb.de/medien/bdvb-aktuell/
- 2019 年 01 月 14 日 Phoenix: Ist sich jeder selbst der Nächste? Weltpolitik 2019
Das Jahr 2019 – ein Schicksalsjahr für die Weltpolitik. Ohne Rücksicht auf Verluste streitet Großbritannien um den Brexit. Stichtag ist der 29. März. Dann werden die Briten wohl die EU verlassen – geordnet oder ungeordnet. Mit Spannung wird die Europa-Wahl im Mai erwartet. Angesichts der Krisen in der Europäischen Union könnten Rechtspopulisten und EU-Skeptiker zulegen. “Internationaler frühschoppen” mit Prof. Xuewu Gu
- 2018 年 04 月 16 日 Neue Phase im Syrien-Konflikt
Hendrik Ohnesorge vom Center for Global Studies der Uni Bonn analysiert die Lage im Syrien-Konflikt nach den US-Raketenangriffen auf Damaskus.
- 2017 年 12 月 05 日 CISG Podcast: “Making sense of Trump’s trip to Asia”
- 2021 年 10 月 24 日 Kampf um Weltmacht – Eine Chance für Europa
- 2017 年 12 月 02 日 WDR5: Nordkorea: Wie umgehen mit dem Kim-Regime?
Der jüngste Raketentest Nordkoreas könnte ein Hinweis sein, dass das Land mittlerweile zu den Atommächten gezählt werden muss. Wie könnte der Weg aus der Bedrohungsspirale aussehen? Fragen an den Politologen Dr. Enrico Fels.
- 2017 年 09 月 04 日 SRF: 10vor10: “Nordkorea-Krise – Was tun?”
Nach eigenen Angaben hat Nordkorea erfolgreich eine Wasserstoffbombe getestet – und provoziert erneut. Und die USA reagieren erneut martialisch. Muss sich die Welt nun auf die Nuklearmacht Nordkorea einstellen? Und welche Strategien helfen, eine Eskalation zu verhindern? – Ein 10vor10 Beitrag des SRF mit dem CGS-Experten Dr. Fels.
- 2017 年 08 月 31 日 Phönix: “Kalkulierte Provokation? Nordkoreas Spiel mit dem Feuer”
Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un bleibt unberechenbar. Der Abschuss einer Mittelstreckenrakete über Japan hinweg hat weltweit für Empörung gesorgt. Der UN-Sicherheitsrat hat Nordkoreas Verhalten als „ungeheuerliche Gefahr“ kritisiert. Präsident Trump reagierte mit der Drohung in Richtung Pjöngjang, dass alle Optionen auf dem Tisch lägen. Dies scheint Staatschef Kim Jong Un nicht zu beeindrucken, weitere Raketentests sind anscheinend geplant. Die Unsicherheit bleibt und die Sorge, dass der Konflikt endgültig eskaliert, ist so groß wie lange nicht mehr. Wohin steuert dieser Konflikt? Wie kann Nordkorea eingebunden werden?
Alexander Kähler diskutiert mit: – Hanns Günther Hilpert (Stiftung Wissenschaft und Politik Berlin) – Prof. Crister Garrett (Experte für Amerikanische Kultur und Geschichte, Universität Leipzig) – Prof. Xuewu Gu (Politikwissenschaftler, Universität Bonn) – Nataly Jung-Hwa Han (Chefredakteurin Magazin „Korea Forum“)
- 2017 年 07 月 07 日 China Daily: “Opportunities for Germany-China-Africa cooperation under the G20”
By Alexander Demissie and Moritz Weigel: Germany has made cooperation with Africa a core element of its G20 Presidency. The German government advocates for a G20 Africa Partnership and has put in place the G20 Compact with Africa which aims to promote private investment, sustainable infrastructure and job creation in African countries…
- 2017 年 06 月 20 日 Phönix: Tod von Otto Warmbier: Enrico Fels im Studiotalk
phoenix-Moderator Stephan Kulle im Studiotalk mit Enrico Fels (Center for Global Studies, Universität Bonn) zum Tod des US-Studenten Otto Warmbier nach der Rückkehr aus Nordkorea.
- 2017 年 01 月 19 日 Deutsche Welle: “Начнет ли Дональд Трамп торговую войну с Китаем?”
Ein Bericht der Deutschen Welle zur Frage eines potentiellen Handelkrieges zwischen USA und China. Auch unser Mitarbeiter Dr. Fels beteiligt sich mit der Expertise zu dem Thema.
- 2016 年 11 月 18 日 中欧学者看好G20参与全球治理前景
新华社布鲁塞尔11月17日电(记者殷夏)由布鲁塞尔自由大学孔子学院、欧洲国际与战略研究中心以及布鲁塞尔中国与欧洲问题研究院共同主办的“中国、德国与全球治理”研讨会17日在比利时首都布鲁塞尔举行。与会中欧学者认为,二十国集团(G20)合作机制,对改进全球治理将发挥积极作用…
- 2016 年 07 月 21 日 Deutsche Welle: “Die zehn Länder haben unterschiedliche Interessen”
“In Laos stehen wichtige ASEAN-Gipfel an. Es ist das erste Treffen hochrangiger Politiker nach dem Schiedsspruch im Inselstreit aus Den Haag. Eine gemeinsame Position ist nicht in Sicht. Warum, erklärt Enrico Fels.”
- 2016 年 06 月 22 日 Deutsche Welle: Китайский “Шелковый путь”: угроза для России?
Проект “Шелкового пути” из Азии в Европу играет для Китая не только важную экономическую, но и геополитическую роль. Влияние России в Центральной Азии может значительно снизиться (with Enrico Fels).
- 2016 年 06 月 09 日 VNExpress: “Implications for China and Russia after Obama lifted Vietnam’s arms embargo”
Two weeks have passed since the historic visit of U.S. President Obama to Vietnam concluded with the lifting of the embargo on the sale of lethal arms to Vietnam. To find out more about the implications, VnExpress interviewed Enrico Fels from the Center for Global Studies, Chair of International Relations, University of Bonn, Germany, who placed the meaning of the visit into a wider context.
- 2017 年 12 月 02 日 WDR5: Nordkorea: Wie umgehen mit dem Kim-Regime?
- 2015 年 02 月 11 日 South Reviews: “2015,中国地缘政治的风险与挑战”
- 2014 年 05 月 27 日 Körber-Stiftung: “Die Große Mauer in den Köpfen”
China und der Westen stehen sich oft fremd gegenüber. Dabei sitzen sie zwangsläufig in einem Boot: Kooperation und der Austausch von Erfahrungen sind nötig, um mit den Folgen der Globalisierung umzugehen. Aber noch ist keine Seite bereit, von der anderen zu lernen. Die “Große Mauer in den Köpfen” zu überwinden, ist dabei weniger eine Frage des kulturellen Goodwill als der praktischen und politischen Vernunft, erklärt der Politikwissenschaftler Xuewu Gu in seinem gleichnamigen, in der edition Körber-Stiftung erschienenen Buch.
- 2014 年 04 月 15 日 International Focus: Chinas Great Firewall
Maximilian Mayer, Senior Fellow at the Center for Global Studies, University of Bonn, joins Doug Savage, Institute of World Affairs, for a discussion about Chinas struggle with controlling the digital environment as it attempts to join the global on-line infrastructure.
- 2014 年 03 月 31 日 BBC: 点评中国:欧洲成了中国的一张牌
- 2013 年 09 月 13 日 Deutsche Welle: “上合组织意义不容低估”
- 2013 年 09 月 13 日 Deutsche Welle: “上合组织意义不容低估”
Ein “Interview mit Enrico Fels zum Thema: SCO und ihre wachsende Bedeutung.
- 2012 年 06 月 14 日 新華社 (Xīnhuá shè): 欧洲应先修防火墙、后发欧元债券
Ein Interview der Xinhua-Agentur mit Prof. Gu zum Thema “Eurokrise”. Prof. Gu vertrat dabei die These, dass der einzige Ausweg für Europa aus der Krise nicht in der Spaltung, sondern in der Beschlunigung der Integration liegt. Bei allen Schwierigkeiten und Widerständen kann Europa die Krise nur durch Einrichtung einer Fiskalunion mit substanziellen Einschränkungen der finanzpolitischen Macht der einzelnen Nationalregierungen bestehen.
- 2012 年 01 月 25 日 BBC: 辜学武谈西藏警民冲突事件
过去一周,四川甘孜的炉霍县和色达县都相继发生军警和抗议藏民冲突事件。中国新华社星期三(1月25日)证实色达发生警察与藏民的冲突,但声称是藏民暴力冲击派出所事件。据信在最新一波的藏民与警察的冲突中造成至少2人死亡。但关于死亡人数各方说法不一,新华社承认有一名藏民在色达的冲突中死亡,并说有14名警察受伤。但自由西藏等组织称,中国军警星期一和星期二分别在四川甘孜藏族自治州的炉霍县和色达县开枪镇压藏人示威者,造成至少三人死亡,数十人受伤。德国波恩大学政治学教授辜学武在就最新一轮的西藏冲突事件接受BBC中文网的采访时,分析了这种现象背后的原因。
- 2011 年 06 月 30 日 有关毛泽东的讨论
- 2011 年 03 月 16 日 辜学武:法国依赖核能源 德国患“恐核症”
- 2011 年 03 月 10 日 BBC: “辜学武谈达赖喇嘛退出政坛决定”
An interview with Prof. Xuewu Gu on the Dalai Lamas announcement about formally relinquishing his political leadership role in the Tibetan exile government.
- 2011 年 01 月 24 日 新華社 (Xīnhuá shè): 辜学武:中美重入良性互动轨道 (Sino-US Relations be-entry benign interaction track)
An interview with Prof. Xuewu Gu on US-China relations.
- 2011 年 01 月 19 日 Deutsche Welle: 美国“心理上准备跟中国平起平坐”
An interview with Prof. Xuewu Gu on US-China relations.
- 2010 年 11 月 28 日 Deutsche Welle: “Eiszeit oder Sturm im Wasserglas?”
Deutsche Welle: Eiszeit oder Sturm im Wasserglas? Es diskutieren: Prof. Xuewu Gu und Prof. Christian Hacke.
- 2010 年 11 月 12 日 Deutsche Welle: “Currency Clash – The G20 Under Pressure”
The global financial crisis has uncovered a need for greater financial market regulation, but it also revealed a growing currency question that has dominated the international financial agenda in recent weeks. The U.S. government has accused China of artificially suppressing its currency in order to boost its own export industry. Meanwhile, the Federal Reserve has purchased government bonds totaling more than $600 billion dollars in an effort to jumpstart the American economy. The U.S. trade deficit continues to balloon as China and Germany enjoy massive surpluses, and Washington has called on both countries to slow their booming export industries and spend more on imports.
- 2010 年 10 月 06 日 分析:温家宝突访德国意在政治交易
- 2010 年 09 月 27 日 Deutsche Welle: “Peking reagiert verhalten auf Russlands Zusicherung Chinas Erdgasbedarf zu decken.”
Deutsche Welle published on September 27th, 2010, an interview with Katharina Harmat.
- 2010 年 08 月 31 日 Deutsche Welle: 俄中输油管俄方一侧正式启用
Deutsche Welle published on August 31st, 2010, an interview with Maxmilian Mayer.
- 2010 年 08 月 26 日 参考消息 (CanKao XiaoXi): “Wie sollte sich China in einer globalisierten Welt positionieren?”
参考消息 (CanKao XiaoXi), die größte Tageszeitung Chinas, veröffentlichte am 26. August 2010 ein Interview mit Prof. Xuewu GU zum Thema: “Wie sollte sich China in einer globalisierten Welt positionieren?”
- 2010 年 06 月 25 日 DRadio Wissen: “Chinas Rolle in Afrika”
DRadio Wissen: “Chinas Rolle in Afrika” – Ein Interview mit Alexander Demissie über Chinas Engagement in Afrika aus Afrikas Perspektive betrachtet.
- 2011 年 03 月 10 日 BBC: “辜学武谈达赖喇嘛退出政坛决定”
- 2010 年 04 月 05 日 Internationale Politik: “Das Ende der Dollar-Dominanz”
Der Dollar fällt, der Yuan steigt auf. Längst sind die USA nicht mehr alleiniger Herrscher über die internationale Währungsordnung. Aber auch wenn angesichts der chinesischen Stärke bereits von “Chimerica” gesprochen wird: Es gibt noch weitere regionale Währungs- und Wirtschaftsräume, deren Bedeutung steigen wird.
- 2010 年 01 月 20 日 Deutsche Welle: “2010 wird ein schwieriges Jahr für China und USA” (Chinesisch)
- 2009 年 11 月 13 日 Deutsche Welle: “Die USA sind eine asiatisch-pazifische Macht”
Deutsche Welle: “Die USA sind eine asiatisch-pazifische Macht” – Interview.
- 2009 年 06 月 03 日 Phoenix: “Angekommen in der Realität – Obamas Außenpolitik”
Phoenix: “Angekommen in der Realität – Obamas Außenpolitik”. Gaby Dietzen diskutiert in der PHOENIX RUNDE mit Eckart von Klaeden (CDU, außenpol. Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion), Xuewu Gu (Politologe, Universität Bochum), Melinda Crane (amerikanische Journalistin) und Peter Rudolf (Stiftung Wissenschaft und Politik).
- 2009 年 04 月 30 日 Deutsche Welle: “Zwei Rivalen vereint gegen die Krise”
Deutsche Welle: Im April 2009 war der japanische Ministerpräsident Taro Aso zu Gast in Peking. Kein einfacher Besuch. Über die Gründe sprach DW-WORLD.DE mit Xuewu Gu, Ostasien-Experte an der Universität Bochum.
- 2008 年 07 月 14 日 Bundeszentrale für politische Bildung: “Wie geht es weiter mit Tibet und China?”
Bundeszentrale für politische Bildung: Der Gesandte des Dalai Lama in Europa Kelsang Gyaltsen und Prof. GU Xuewu diskutieren zum Abschluss der Reihe “Meeting China – Olympialand kontrovers” über den tibetisch-chinesischen Konflikt und Möglichkeiten einer friedlichen Lösung.
- 2008 年 03 月 06 日 Bankenmagazin: “Herausforderungen der Globalisierung für China und Europa”
Die Globalisierung bringt China und Europa immer näher. Aus dem schrumpfenden Globus ergeben sich jedoch nicht nur Chancen, sondern auch Herausforderungen für beide Seiten. So ist es das Hauptanliegen von Prof. Gu, Möglichkeiten für europäisch-chinesische Kooperation zu identifizieren und Entgleisungsgefahren rechtzeitig zu erkennen.
- 2007 年 02 月 21 日 Economag: “Ist der Drache unersättlich?”
Die chinesische Wirtschaft boomt. Das enorme Wachstum hat jedoch auch eine Kehrseite. Die Hauptlast trägt die Bevölkerung und die Umwelt. Millionen von Chinesinnen und Chinesen leben in Städten mit hoher Luftverschmutzung, verunreinigtem Trinkwasser und verseuchten Böden. Chinesische und internationale Beobachter warnen vor einem Kollaps des globalen Ökosystems für den Fall, dass mehr als 1,3 Milliarden Chinesen ihren Lebensstandard nur annähernd an das Niveau der Industrienationen angleichen. Die politische Führung hat das Problem erkannt und sucht nach Lösungen, dabei wird unter anderem auch auf Technologie- und Innovationspolitik gesetzt.
- 2006 年 11 月 24 日 Bundeszentrale für politische Bildung: “China als Akteur der Weltpolitik”
Die Volksrepublik China hat sich dank ihres ununterbrochenen Wirtschaftswachstums von durchschnittlichen acht bis neun Prozent seit Beginn der Reformen zu einem regelrechten Powerhaus der Weltwirtschaft entwickelt. Seit 2004 rangiert das Reich der Mitte als die drittgrößte Handelsnation nur noch hinter den Vereinigten Staaten und Deutschland, aber vor Japan, Frankreich, Italien und Großbritannien.
- 2010 年 04 月 05 日 Internationale Politik: “Das Ende der Dollar-Dominanz”