Center for Global Studies Bonn

Discussion Papers

DP-19: Struktur als Primat? - Über die Entwicklung politikwissenschaftlicher Machtbegriffe zu einem neuen Konzept struktureller Macht

Macht und ihre Ausübung sind Schlüsselbegriffe internationaler Politik. Die Operationalisierung von Macht, sprich ihre Nutzbarmachung für akademisch-deskriptive und später präskriptive Untersuchungen, ist von großer Wichtigkeit für die Analyse politischer Phänomene. Im letzten Jahrhundert wurden, meist basierend auf Max Webers Definition von Macht, diverse Konzepte vorgelegt, welche eine Untersuchung und Bewertung von Macht ermöglichen sollen, um somit einen Erkenntnisgewinn über die Genese und Wirkweise von Macht zu erlangen...

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DP Nr. 18 – Maßgebende Akteutre der Internationalen Politik

Die hier präsentierten Analysen entstanden als Ausarbeitungen der im Rahmen des Masterseminars "Maßgebende aktuere der Internationalen Politik von Prof. Gu erstellten Berichte. Diese im Folgenden abgedruckten Ausarbeitungen der interessantesten Referate zu USA, Japan, Brasilien und Frankreich nutzen das hypothetisch kontrafaktische Denkmodell - was es für die internationalen Beziehungen der Staatenwelt bedeuten würde, wenn es das jeweilige Land als Akteur ausfallen würde.

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DP Nr. 17 – Russlands Energiebeziehungen in Eurasien

Russland ist einer der größten Energieproduzenten und -exporteure der Welt, die russische Wirtschaft in erheblicher Weise von den strategischen Ressourcen Erdgas und Erdöl abhängig. Die Frage, welche Geltung Russlands energiepolitische Beziehungen und Kooperationsprojekte mit der Europäischen Union sowie ausgewählter Staaten Zentralasiens und Asien-Pazifiks für Moskaus Energiepolitik und energiestrategische Ziele erlangt, ist Gegenstand dieses strukturiert, fokussierten Vergleichs.

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DP Nr. 16 – Zukunft des Cyberspace: Abgrenzende Regulierung oder weltweiter "wilder Westen"?

Liegt die Zukunft des Internets in einem fragmentierten Netzwerk, das sich entlang nationalstaatlicher Grenzen aufspaltet? Ausgangspunkt ist die Feststellung, dass Staaten den neuen Bedrohungen durch und im den Cyberspace nur schwer begegnen können. Im "Wilden Westen" digitaler Kommunikationsstrukturen sehen viele Regierungen nationalstaatliche Souveränität in Gefahr. In der Tat, gibt es eine wachsende Tendenz, dass Staaten mit Nachdruck versuchen ihre Hoheitsrechte im internationalen Konsens auf das Internet auszubreiten.

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DP Nr. 15 – Das Spiel um Macht im Cyberspace Zwischen Schein und Sein: Gleichberechtigte Akteure oder David gegen Goliath?

Die Möglichkeiten, durch das Internet Einfluss auf Entscheidungen zu nehmen, bieten vermehrt Anlass zu Diskussionen und Beiträgen. Inwieweit welche Akteure dabei tatsächlich an Macht gewinnen können und welche neuen Machtformen zur Szenerie beitragen, ist Thema dieses Aufsatzes. Nach der Vorstellung einiger theoretischer Machtformen wird anhand von Beispielen gezeigt, dass Staaten zwar weiterhin die mächtigsten Akteure bleiben, trotzdem jedoch eine Machtdiffusion zu verzeichnen ist.

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DP Nr. 14 – Cyberwar und Cyberwarfare: Bereits Realität oder (dys-)/ utopisches Zukunftsszenario?

Die Vorstellung von Cyberkriegen, die unser aller Sicherheit zukünftig existenziell gefährden werden, scheint im gegenwärtigen Diskurs um Cybersicherheit das dominierende Denkmuster zu sein. Inwieweit und ob von Cyberwarfare und Cyberwar tatsächlich eine Gefahr ausgeht, welche unterschiedlichen Positionen und Argumentationsweisen in der aktuellen Debatte existieren, soll dabei im vorliegenden Artikel diskutiert werden.

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DP Nr. 13 – Das Internet: ein Instrument zur Transformation oder zur Konsolidierung autoritärer Systeme?

Kommt dem Internet in autoritären Systemen vornehmlich eine transformative oder eine konsolidierende Bedeutung zu? Theoretisch betrachtet gibt es keine pauschale Antwort, keine der beiden Optionen tritt unweigerlich ein. Daher sollten Urteile immer anhand jeweils lokaler Faktoren und auf der Basis von Einzelfällen gefällt werden. Das Beispiel Chinas zeigt etwa, welche Möglichkeiten Staaten zur Verfügung stehen, das Internet als Instrument zur Kontrolle seiner Bürger einzusetzen. Quantitative Analysen legen zudem den Schluss nahe, dass die Anstrengungen zur Internetkontrolle im weltweiten Vergleich in ihrer Anzahl und Qualität zunehmen.

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DP Nr. 12 – Britische Drohnen? Die Automatisierung von Sicherheit am Beispiel des Einsatzes von unbemannten Flugobjekten durch das Vereinigt e Königreich Großbritannien

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich spezifisch mit der britischen Drohnenpraxis im In- und Ausland, mit potentiellen Regularien, finanziellen Aufwendungen, der Forschung und Entwicklung von neuen unbemannten Systemen, sowie den unterschiedlichen Akteuren, Einsatzorten und Drohnentypen. Inwieweit seitens des britischen Parlaments Kontrollmöglichkeiten existieren und in welchem Umfang die Informationspolitik der involvierten Ministerien wirklich für Transparenz sorgt, soll anschließend erörtert werden. Dabei gilt es zu untersuchen, welche Organisationen auf welche Art und Weise Kritik üben und in welchem Maße ihre Einschätzungen in der Diskussion um Drohneneinsätze Berücksichtigung finden. Abschließend wird der Versuch unternommen, das britische Framing bzgl. des UAV-Einsatzes herauszuarbeiten. Dabei wird die Zustimmung der Öffentlichkeit und die Berichterstattung in den Medien ebenso thematisiert, wie die zentralen Kontroversen, Hauptargumente und Sinnbilder, die mit Drohnen in Großbritannien in Verbindung gebracht werden.

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DP Nr. 11 – Der Spanisch-Amerikanische Krieg

The Spanish-American war is one of the most contested cases of democratic peace theory. Firstly, it will be shown that the Spanish-American war is not a war between democracies. Secondly, this paper will focus on aggressive behavior of democracies vs. non-democracies: How can the Spanish-American War be explained with democratic peace theory and which motives explain US decision to intervene in Cuba and to go to war with Spain? The research is based on the concept of antinomies of democratic peace, which states that the same reasons that prevent wars between democracies can lead to wars with non-democracies. Although national interests play a role, US decision to intervene in Cuba is best explained by democratic norms and values, as well as institutional factors. However, economic interests do not play a significant role...

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DP Nr. 10 – Modell "Handelsmacht"

This Paper revisits a crucial question of international relations: how – under which circumstances, by what means and on the basis of which capabilities – is it possible for states to pursue their preferences and political agendas against the will of others, i.e. to wield power in the international system. Focal point of the analysis is the area of international trading relations and their national foundations; the term “trade power” therefore acts as the central theme within this model. The view that economic capabilities are a source of power has a long lineage, but it is rarely fully recognized and integrated into a coherent framework of analysis. This article represents an attempt to connect the underlying assumptions of “economic power” in International Relations debates with the wider context of power theories and international political economy.

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DP Nr. 09 – Die Handelsmacht China? – Die chinesisch-europäischen Handelsbeziehungen.

The People`s Republic of China has become an engine of world economy. China was the "rising star" of the late 20th century and is now playing a key role in the international economic system. The EU is one of the most important trading partners of the People’s Republic of China. The other way round is China one of the basic trading partners of the EU. Both actors are economically strong connected with each other. This essay deals mainly with three specific questions: What are the economic goals of China in the Sino-European relationship? Which means of power are used to achieve these goals? What are the results of these conduct?

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DP Nr. 08 – Chinas militärische Rüstung im historischen und internationalen Vergleich

Die chinesische Marineaufrüstung ist nicht alleine militärisch zu verstehen. Dieses Diskussionspapier beleuchtet unterschiedliche Erklärungen für Chinas Anstrengungen, bis 2020 eine hochseefähige Marine aufzustellen. Besonders die Abhängigkeit Chinas von der See als Transportweg liefert tiefergehendes Verständnis. Neben der Geschichte unterstützen die Ideen des Marine-Klassikers A.T. Mahan die Schlussfolgerung, dass China die Bedeutung der Marine für freie Seewege und den gesicherten Zugang zu Import- und Exportmärkten erkannt hat.

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DP Nr. 07 – Ein Schwellenland als Global Player: Die Außen- und Wirtschaftspolitik Brasiliens

Den BRIC-Staaten – speziell Brasilien – kommt auf internationaler Ebene eine immer schneller wachsende Bedeutung zu. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich dieses Discussion Paper (DP) mit der Frage, inwiefern Brasilien im außen- und wirtschaftspolitischen Sinne als "Global Player" eingestuft werden kann. Beginnend mit dem "Neustart" der brasilianischen Wirtschaft und dem "Plano Real" Mitte der Neunziger Jahre richtet das DP sein Augenmerk im weiteren Verlauf auf die Entwicklung der brasilianischen Außen- und Wirtschaftspolitik im neuen Jahrtausend. Dabei wird Brasiliens Rolle unter anderem anhand seines entwicklungs-, umwelt- und wirtschaftspolitischen Engagements analysiert. Auf Basis dieser Informationen erfolgt eine Untersuchung Brasiliens während der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise bis Ende 2012.

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DP Nr. 06 – Chinas Energieaußenpolitik am Beispiel Angolas – Wie abhängig ist China von Energieimporten?

After China suddenly became net importer of crude oil in 1992, its new "hunger of energy" became part of polarizing scientific and media debates. The Peoples Republics energy consumption is still rising and exceeds already that of the USA. Because of its rising import demand, the party leadership meets the challenge of repositioning itself with regard to foreign affairs in order that economic growth will not be endangered. This complex and overall inconsistent strategy is illuminated exemplarily in this article by means of an analysis of Chinas energy relations to the South West African country Angola to give a more differentiated picture of the actual import dependency of China.

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DP Nr. 05 – The US Dollar is Here to Stay

With the Bretton Woods system, the US Dollar became a symbol for stability and prosperity. However, since the global currency system collapsed in the early seventies, the dominance of the dollar has been questioned more or less continuously. With the global economic crisis of 2008, dollar pessimists were on the upswing once more, and in 2010 Maximilian Mayer and Jost Wübbeke that "in sketches, a new currency geography is already recognizable".

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DP Nr. 04 – Die EU im internationalen Handelsregime – System taker oder System maker?

Die EU ist einer der wichtigsten – wenn nicht gar der wichtigste – Teilnehmer am globalen Handel von Gütern und Dienstleistungen. Eine effektive und interessensorientierte Außenhandelspolitik mit dem Ziel, die Struktur und Modalitäten des internationalen Handelsregime in ihrem Sinne zu beeinflussen ist von großer Bedeutung für die EU und ihre Mitgliedsstaaten. Daher tritt die Gemeinschaft als einheitlicher Akteur auf, um Einfluss ausüben zu können. Unter der Zuhilfenahme eines angepassten Konzeptes von struktureller Macht wird aufgezeigt, inwieweit die EU als machtvoller Akteur in der Lage ist die Struktur und Modalitäten der internationalen Ebene in ihrem Interesse zu verändern.

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DP Nr. 03 – CGS-Forschungsgruppe Wissensmacht: Sind die BRIC-Staaten aufsteigende Wissensmächte? – Herausforderungen für die deutsche Wissenspolitik

Die wachsende Bedeutung von Wissen und Innovation ist sowohl in der Forschung zur Globalisierung als auch in der Debatte über den sozialökonomischen Wandel zur Wissensgesellschaft betont worden. Während man in der deutschen Öffentlichkeit die Hochtechnologiekonkurrenz durch aufstrebende Wirtschaftsmächte wie Indien oder China fürchtet, mangelt es im Zusammenhang mit der globalen Machtverschiebung aber gerade hinsichtlich der Rolle des "Wissens" und seiner komplexen Entstehungszusammenhänge und Anwendungsbereiche an systematischen Analysen. Das Projekt befasst sich mit der Frage, ob und inwieweit die BRIC-Staaten bereits zu vollwertigen "Wissensmächten" – angefangen von unternehmerischer Innovationsfähigkeit, über Breitenbildung bis hin zur Spitzenforschung – geworden sind und ihren weltweiten Einfluss ausbauen konnten.

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DP Nr. 02 – Prof. Dr. Michael Gehler: Die Europäische Union – ein Imperium?

Michael Gehler, Prof. Dr., geb. 1962, studierte Geschichte und Germanistik, Mag. und Dr. phil. habil., war Research Fellow des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) Wien 1992-1996, außerordentlicher Professor für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte am Institut für Zeitgeschichte der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck 1999-2006, Alexander von Humboldt-Stipendiat 2001-2002 und Permanent Senior Fellow am Zentrum für Europäische Integrationsforschung (ZEI) der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

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DP Nr. 01 – Old versus new security. A contribution to the conceptual debate.

Reimund Seidelmann, Prof. ret. Dr., Visiting Professor Asia-Europe Institute University of Malaya in Kuala Lumpur/Malaysia, former Professor for International Relations and Foreign Policy at the Institute of Political Science, Justus-Liebig-University Giessen/Germany, former Professor for Political Science at the Institute for European Studies (IEE), Free University Brussels/Belgium, Honorary Professor for International Politics, Renmin University Beijing/PRC, Honorary Professor Universitas Katolik Parahyangan Bandung/Indonesien, and former coordinator of the EU-Network of European Studies Centres in Asia (NESCA) RESEARCH DIALOGUE project.

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